Anwendungsgebiete
Die Verwendung vom Mineral Montmorillonit als Heil- und Kosmetikmittel war schon seit 3.000 v. Chr. in Ägypten verbreitet. Die ägyptische Königin Kleopatra hat mit Gesichtsmasken aus Montmorillonit Ihre Schönheit erhalten. In seinem Buch "Natürliche Geschichte" berichtet Plinius der Ältere über die heilenden Eigenschaften des Tons.
Dem apokryphysischen Evangelium ist zu entnehmen, dass Jesus Christus Ton als Heilmittel verwendete und selbst Blinde damit wieder sehend gemacht haben soll.
Ibn Sina/Avicenna (980-1037) hat die Behandlung mit grauweißem Ton (entsprach laut Forschungsergebnisse dem Montmorillonit) ausführlich beschrieben und bei folgenden Symptomen angewendet: Durchfälle, Blasenleiden, "Bluthusten", Verbrennungen, etc..
Die Notwendigkeit der Anwendung des Minerals bzw. ihrem wichtigsten Bestandteil Silizium (SiO2)wird heutzutage von mehreren Wissenschaftlern neu entdeckt. „Ohne Silizium ist kein Leben, kein Wachstum, keine Heilung möglich" schrieb die weltbekannte amerikanische Siliziumforscherin Edith Muril Carlisle.
Dr. med. Dr. sc. med. Prof. Karl Hecht nennt das Silizium –" Dirigent des Mineralstoffwechsels". In seinem Buch "Naturmineralien Regulation Gesundheit" stützt er sich auf 1.500 wissenschaftlich fundierte Quellen.
Wie wirkt Montmorillonit in unserem Körper?
Das Rohstoffmineral Montmorillonit enthält die notwendigsten Mengen- und Spurenelemente für unseren Körper: Silizium, Natrium, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, etc.. Dank seiner Fähigkeit zum selektiven Ionenaustausch liefert das Mineral die mangelhaften Mengen- und Spurenelemente dem Körper zu und führt gleichzeitig die Schadstoffe aus ihm heraus. Außerdem verfügt es durch seine Gitterstruktur über ausgeprägte Adsorbtionsfähigkeiten (bindet Gase und Säuren in Magen- Darmtrakt).
Wie aus vielen Studien bekannt ist entstehen viele Krankheiten oder ihre Symptome im Darm, da der Darm über 80 % aller Immunzellen enthält. Wird Silicium-Sorbent eingenommen wird der Darm entlastet und kann sich wieder regenerieren.
Das SiO2 wirkt der Bildung von Freien Radikalen entgegen. Die Freien Radikalen verursachen vorzeitige Alterungsprozesse, Erbgutschädigungen, chronische Krankheiten bis zu Krebs.
Typische SiO2 – Mangelerscheinungen