Das Wirkungsprinzip der ionisierenden Strahlung auf den menschlichen Organismus und die Bekämpfung ihrer Nebenwirkungen mit siliziumreichen Sorbenten
Radioaktive Stoffe und andere Quellen von ionisierenden Strahlungen verursachen schädliche Auswirkungen auf die lebenden Organismen. Dabei unterscheidet sich die schädliche Wirkungsweise auf äußere und innere.
Die äußere Bestrahlung wirkt auf den Organismus von außen, z.B. durch Röntgenstrahlen.Die innere Bestrahlung entsteht durch radioaktive Stoffe, welche in den Körper durch das Einatmen von kontaminierter Luft, durch Einnahme von radioaktivem Wasser oder Lebensmitteln sowie über Wunden auf der Haut eindringen können.
Die Gefahr der inneren Bestrahlung ist viel größer, da die Zeit der Strahlung verlängert wird und die Strahlungsquelle in die unmittelbare Nähe eines Organs gelangt. Die Intensität der radioaktiven Strahlung ist proportional der empfangenen Strahlendosis und weitgehend abhängig von der Dauer der Bestrahlung mit der gleichen Dosis. Die Empfindlichkeit der einzelnen Organe und Gewebe zur radioaktiven Strahlung ist immer unterschiedlich. Die maximale Strahlenempfindlichkeit haben blutbildende Organe (rotes Knochenmark) und Keimdrüsen (Gonaden). Jeder Mensch ist auch individuell strahlenempfindlich. Eine große Rolle spielt in diesem Fall der allgemeine Zustand des Organismus und sein Alter. Zum Beispiel Kinder unter 10 Jahren sind auf die radioaktive Strahlung extrem empfindlich. Aber die empfindlichsten Organismen sind die Embryonen.
Die schädlichen Nebenwirkungen der radioaktiven Strahlung auf den Körper
Der wichtigste Grund zur Erläuterung der schädlichen biologischen Wirkungen ionisierender Strahlung ist die Energieverschwendung zum Brechen von chemischen Verbindungen mit der gleichzeitigen Entstehung von hochaktiven im chemischen Sinne freien Radikalen. Der menschliche Körper besteht aus über 75% Wasser. Unter der Wirkung der radioaktiven Strahlung wird ein Wassermolekül Н2О in positiv- und negativbeladene Ionen gespalten. Die Ionen sind sehr chemisch unstabil und aktiv. Durch die weitere chemische Reaktionen, solche wie Entstehung von НО2, Н2О2 (Wasserstoffperoxid!) und anderen aktiven Hydrooxidantien reagieren sie mit den Molekülen der Proteine und führen zur Zerstörung von lebendem Gewebe, vor allem aufgrund von energetischen Oxidationsvorgängen.
Darüber hinaus kann die unmittelbare Wirkung von ionisierender Strahlung zu einer Spaltung des Proteins, den Bruch der schwächsten Kettenglieder usw. führen.
Weiterhin führt das zu funktionellen Veränderungen in Zellen und deren Tod. Am sensibelsten mit Radioaktivität sind die Zellen der häufigstregenerierenden Gewebe, wie z.B. Zellen von Knochenmark, Gonaden und Milz. Die radioaktive Strahlung verursacht die Veränderungen auf der zellulären Ebene, welche wiederum zum Schaden der Gewebe, Funktionsstörungen in verschiedenen Organen sowie im ganzen Organismus führen. Die Folgen der radioaktiven Strahlung sind oft fatal.
Sorbente als Prävention der schädlichen Nebenwirkungen der radioaktiven Strahlung
Die natürliche siliziumreiche Sorbente, wie z.B. Mineral Montmorillonit, besitzen die Kräfte die schädliche Wirkung der radioaktiven Strahlung auf den Köper zu reduzieren und sogar zu eliminieren. Diese Eigenschaften besitzen sie auf Grund der komplexen Baustruktur vom Kristallgitter des Minerals: es ist ein hydratisiertes dioktaedrisches Dreischicht-Silikat mit positiv und negativbeladenen Ionen. Als Folge davon kann das Mineral Montmorillonit die Ionen von unterschiedlicher Ladung aus dem Organismus adsorbieren. Außerdem kann das Montmorillonit auch über die poröse Struktur eine große Anzahl von schädlichen Partikeln in sich binden.
Fazit: die siliziumreiche Sorbente, wie Mineral Montmorillonit neutralisieren die freie Radikale - Produkte der radioaktiven Strahlung. Dabei regenerieren sich die bestrahlten biologischen Gewebe. Das Montmorillonit adsorbiert die für den Körper fremden Radionuklide und führt sie mit dem Stuhl heraus.
Als Beispiel wurden die Opfer der Kernkraftwerk-Tschernobyl-Havarie mit Hilfe von Klinoptilolith-Zeolith (Analog von Montmorillonit) erfolgreich behandelt. Das Montmorillonit wurde bei bestrahlten Tieren eingesetzt, als Folge davon wurden die radioaktiven Reste in Milch und Fleisch der Tiere eliminiert. ("Natur, Regulation, Gesundheit", Prof. Dr. Karl Hecht)
Siliziumreiche Minerale – wie Sorbent Montmorillonit - werden erfolgreich nach der Strahlungstherapie bei onkologischen Krankheiten eingesetzt, da in diesen Fällen die gleichen Symptome und Mechanismen der ionisierenden Strahlung entstehen.